Aktualisierung: 14.06.2025
Salis Abenteuer bei den Eskimos
Ich kam irgendwann in Lappland an. Mein Weg hat mich über die halbe Welt an diesen
verflucht einsamen Ort namens Lipaöaya geführt, was soviel heißen soll wie
„Heimatliches Gefilde“.
Das Leben in Lipaöaya war rauh und hart.
Eiskalte Winde, Temperaturen 144 Grand unter Null
(gefühlt, nicht gemessen) und die
Langeweile taten ein übriges um sich ernsthaft zu
überlegen was das Leben wohl noch so zu bieten
hätte. Auf die Schnelle fiel mir nichts ein. Mit Skat
spielen war nix drin, das konnten die Lipaöayaer
nicht. Mir wurde als Trost mitgeteilt, dass
demnächst der Frühling käme und damit die
Jagdsaison auf Eisbären und Robben .
Mit einer Harpune und einem Seil bewaffnet schwang ich
mich auf eine Eisscholle und schollte los. Ein Eisbär war
vor mir und somit meine sichere Beute. Ich drohte ihm
mit der Harpune und warf ihm das Seil um sein Fell. Er
drohte mit seinen Tatzen und machte die für Eisbären
typische Du-du-Bewegung. Ich ließ mich davon nicht
beeindrucken und so lieferten wir uns ein
Eisschollenwettrennen, das sich gewaschen hatte. Auf
einem Eisberg saßen meine Mitbewohner von Lipaöaya
und feuerten mich an, oder den Eisbären?
Ich werde es wahrscheinlich nie erfahren, denn ich trieb ab in wärmere Gewässer,
meine Eisscholle schmolz und so war ich gezwungen den nächsten Ausflugsdampfer
anzuhalten der mich auch freundlicherweise mitnahm. Sein Name war „Titanic“.
Die weitere traurige Geschichte der Titanic ist wohlbekannt, ich war einer der wenigen
Überlebenden weil ich einen Rettungsring in Form einer Seerose erwischte, ich
klammerte mich an die Seerose, trieb ein halbes Jahr auf dem Meer gen Süden und
wachte am Stand einer Südseeinsel auf. Wie es weitergeht und wie mich das Schicksal
in das Reich der Mayas verschlug erzählte ich euch beim nächsten mal.
Euer sali